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Podium „Kultur und Politik im Gespräch – Ein Jahr Rot-Rot-Grüne Kulturpolitik für Thüringen“

Steffen Mensching, Petra Rottschalk, Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, Dr. Babette Winter, Dr. Lutz Unbehaun, Prof. Dr. Eckart Lange (v.l.n.r.)

Eine Gesprächsreihe des Kulturrats Thüringen


Gesprächsteilnehmer:

Prof. Dr. Benjamin-Immanuel Hoff, DIE LINKE

Chef der Staatskanzlei und Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten

Dr. Babette Winter, SPD

Staatssekretärin für Europa und Kultur

Prof. Dr. Eckart Lange

Präsident des Kulturrats Thüringen und Präsident des Landesmusikrats Thüringen

Petra Rottschalk

Vizepräsidentin des Kulturrats Thüringen und stellvertretender Vorsitzende der LAG Soziokultur Thüringen

Dr. Lutz Unbehaun

Vizepräsident des Kulturrats Thüringen und stellvertretender Vorsitzender des Museumsverbands Thüringen

Steffen Mensching

Intendant des Landestheaters Rudolstadt

Moderation:

Jörg Sobiella

MDR FIGARO

 

Ein Jahr Rot-Rot-Grüne Kulturpolitik für Thüringen


Der Freistaat Thüringen hat seit knapp einem Jahr eine neue Landesregierung und ein Kulturministerium, das nun in der Staatskanzlei verortet ist.

Welche Auswirkungen hatte dies auf die Kulturpolitik des Freistaats Thüringen? Ist Kultur zur Chefsache geworden? Welche Verabredungen des Koalitionsvertrages werden tatsächlich in die Tat umgesetzt und woran scheitern wohlmeinende Vorhaben? Wie sind Haushaltsansätze und Sparzwänge mit Schlagworten wie kultureller Daseinsvorsorge und Kultur als Standortfaktor vereinbar?

Wie konkret bekennt sich die Landesregierung zur Intensivierung aller Maßnahmen der kulturellen Bildung, wenn zum Beispiel eine Willkommenskultur noch immer keine Selbstverständlichkeit ist?

Was bedeutet die Theaterstrukturreform und welche Auswirkungen hat sie auf die gesamte Thüringer Kulturlandschaft?

Was fangen wir nun an mit zwei Kulturentwicklungskonzeptionen in Nord- und Südthüringen?

Was kommt vom Kulturlastenausgleich tatsächlich in den Kulturämtern an, um deren Arbeit auf eine solide Basis zu stellen?

Wie ist die prekäre Situation der so genannten Projektmanager, die die kulturelle Basis in Thüringen absichern, endlich zu verbessern?

Und was stellt sich die Landesregierung eigentlich unter einem immer wieder angekündigten Kulturfördergesetz für Thüringen vor?


Der Kulturrat Thüringen, seine Fachverbände und die interessierte Öffentlichkeit führen diesen Dialog zur Zukunft der Kulturlandschaft Thüringen mit der Landesregierung auf dem Podium „Kultur und Politik im Gespräch“. Übergreifende Themen wie Kulturförderung, Kulturelle Bildung, Kulturelle Teilhabe und Ehrenamt, aber auch brennende Themen der regionalen Thüringer Kulturlandschaft werden hier angesprochen und auf Lösungsansätze hin untersucht.


Die Veranstaltung findet als öffentliches Podium für alle kulturell interessierten Menschen statt und lädt ein, auch persönliche Fragen zur Zukunft der Thüringer Kulturlandschaft zu stellen.

Ein Eintritt wird nicht erhoben.


Hintergrund:

Der Kulturrat Thüringen e.V., in dem sich fünfzehn kulturelle Fachverbände regelmäßig beraten, wurde im Februar 2011 gegründet. Sein Ziel ist es, der Kultur im Freistaat eine angemessene öffentliche Geltung zu verschaffen und deren Entwicklung zu fördern.

Mitglieder sind der Landesverband Thüringen im Deutschen Bibliotheksverband e.V., der Heimatbund Thüringen e.V., die LAG Spiel und Theater in Thüringen e.V., die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Thüringen e.V., der Verband Bildender Künstler Thüringen e.V., der Thüringer Literaturrate.V., der Thüringer Museumsverband e.V., der Landesmusikrat Thüringen e.V., die LAG Soziokultur Thüringen e.V., der Deutsche Bühnenverein Landesverband Thüringen, der Landesverband Thüringen im Verband deutscher Archivarinnen und Archivare e.V., der Thüringer Theaterverband e.V. und der Landesverband Thüringen im BDK e.V. Fachverband für Kunstpädagogik, die Architektenkammer Thüringen und die LAG Jugendkunstschulen Thüringen e.V.


Ort: Collegium Maius, Michaelisstraße 39, Erfurt




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